Mannheim liest zum Europäischen Kulturerbejahr

27.10.2018

Gelesen wird am Samstag, 27. Oktober 2018, von 15 bis 17 Uhr im Café Herrdegen, E2,8 in Mannheim. Kaffee und Kuchen werden die Salonatmosphäre perfektionieren. (Der Eintritt von 10 Euro enthält ein Getränk und ein Stück Kuchen oder Torte – Für Gäste, die einen Text vortragen ist der Eintritt frei). Damit das Programm etwas abgestimmt werden kann, wird um Voranmeldung des Lesebei-trags unter salon@lesezeichen-mannheim.de gebeten. Tel. 0621/83250949. Achtung: Die Veranstaltung findet in der Carl-Theodor-Stube im 1. Stock des Cafés statt. Diese ist nicht barrierefrei erreichbar.

„Werfen wir gemeinsam einen Blick auf unser kulturelles Erbe, hören unserer gemeinsamen europäischen Geschichte zu, erzählen sie weiter.“ heißt es auf der Internet-Seite zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 und Mannheim greift diese Aufforderung literarisch auf.

In der Tradition der Lesesalons des 19. Jahrhunderts organisiert die Mannheimer Literaturinitiative LeseZeichen unter Leitung von Helen Heberer und Raimund Gründler am 27. Oktober 2018 einen europäischen Lesesalon. In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen wird den Spuren nachgegangen, den das das Kulturerbe in der europäischen Literatur hinterlassen hat.

Mitwirken kann jeder, der Freude an Büchern hat und einen Text auszuwählen und vortragen möchte, der sich mit dem europäischen Kulturerbe befasst. Dies können Auszüge aus Klassikern der europäischen Literatur, wie beispielsweise der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo sein. Genauso können aber auch Reiseberichte aus vergangenen Jahrhunderten ausgewählt werden, die sich mit Erfahrungen und Eindrücken auf Reisen quer durch Europa befassen. Im Laufe des Nachmittags wird so ein kleines Kaleidoskop entstehen. Regionale Besonderheiten und europäische Gemeinsamkeiten sollen zum Ausdruck kommen. Der Phantasie der Vorleser sind keine Grenzen gesetzt.

Um den europäischen Charakter des Salons zu betonen, sind ganz besonders die Mannheimerinnen und Mannheimer (oder Kurpfälzerinnen und Kurpfälzer) eingeladen, die Wurzeln außerhalb von Deutschland in einem anderen europäischen Land haben.

Im Sinne des klassischen Salons, kann jeder Besucher so zum Vortragenden werden. Und kurze Zeit später reiht er sich dann wieder in die Riege der Zuhörer ein.

Mannheim liest zum Europäischen Kulturerbejahr